Quick Color Key

3 large color fields represent a valid ticket. The combination changes every 15min. Inspectors act as human code scanners and can assess the validity in split seconds over a distance of several meters

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Description

Die durch das Entsperren und Öffnen der Ticket-App entstehende Verzögerung wird wettgemacht, indem der visuelle Kontrollvorgang beschleunigt wird. Die Kontrolleur*innen werden dabei zu „menschlichen Code-Scannern“.
Das elektronische Ticket wird mit drei großflächigen Leuchtfarben ergänzt, die es den Kontrolleur*innen ermöglichen, die Gültigkeit des Tickets bereits in Sekundenbruchteilen auf eine Distanz von mehreren Metern zu beurteilen.
Dies animiert mitdenkende Fahrgäste auch dazu, die Applikation bereits dann zu starten, wenn sich der/die Kontrolleur*in noch in größerer Entfernung befindet.
Eine Farbkombination – bei Verwendung von 8 Grundfarben bestehen 83 = 512 Kombinationen – ist dabei Wien-weit einem konkreten, 15-minütigen Zeitfenster zugewiesen, zB Mittwoch 10. März 2021 von 10:15 bis 10:30 oben gelb, links unten violett, rechts unten blau.
Die Farbcodes werden zentral zufallsgeneriert. Beim Kauf von Einzelfahrscheinen legt der Server die für die gekaufte Zeitspanne gültigen Farbcodes offen. Beim Kauf von Jahreskarten werden die Farbcodes zB 1x täglich für die folgenden 48 Stunden abgeholt und vorrätig gehalten.
In dezenter Form wird die Farbkombination (zB drei Punkte mit je 3mm Durchmesser in der Bildecke) in jeder Funktionalität der Ticket-App (zB auch Straßenkarte, Startseite, Routensuche) eingeblendet. Sollten sich unerfahrenen Nutzern in den Submenüs der App nicht zurechtfinden, kann der/die Kontrolleur*in einfach einen näheren Blick auf den Bildschirm werfen und gleich weitergehen.
Stichprobenartig werden weiterhin die stärkeren Sicherheitsmerkmale überprüft (Wasserzeichen, QR-Code, etc.).

Statistik:

Bei jedem Aufruf des Fahrscheines wird ein Ping an den Server übermittelt, bei fehlender Internetverbindung wird der Timestamp des Fahrscheinaufrufes bei nächster Gelegenheit nachgereicht. Einzelne Pings werden serverseitig ignoriert (Fahrgast schaut sich nur interessehalber seinen eigenes Ticket an), erst ab einer Häufung von zB 3 gleichzeitigen Pings/Timestamps wird eine Kontrolle angenommen.
Die Kontrolleur*innen geben auf ihrem Gerät über Touchscreen-Buttons die geschätzte Zahl der in diesem Wagon kontrollierte Tickets ein (0, 1, <4, <8, <16, 16+). Die Ungenauigkeit wird durch das Gesetz der großen Zahl ausgeglichen, die Kontrolleur*innen sollen sich nicht zu sehr aufs Zählen konzentrieren.


Sicherheit:
Stichprobenartige Weiternutzung der stärkeren Sicherheitsmerkmale
App übermittelt dem Server die Fahrgast-ID verschlüsselt, Farbcodes werden verschlüsselt rückübermittelt
Farbcodes werden durch physikalischen Rauschgenerator (zB Rauschdioden) und nicht pseudozufällig-mathematisch erzeugt
Die Kontrolleur*innen-App zeigt immer auch den letzten und den nächsten gütigen Code an (zB Falls Uhr ein paar Minuten falsch geht oder genau während voller Viertelstunde gerade aktiv kontrolliert wird). Die den Fahrgästen übermittelten Codes enthalten wasserzeichenartige Fehler durch Vertauschung von zwei zeitlich unmittelbar abfolgenden Codes an einzigartigen Stellen. Wird das System durch eine Mimikry-Betrugsapplikation kopiert, lässt sich anhand der Wasserzeichen-Fehler der Jahreskartenbesitzer identifizieren (und sperren), der an der Betrugsapplikation mitgewirkt hat.


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